Aktualitäten aus der Pfarrei
Heiliger Namen Jesu

Kath. Gottesdienste in der Pfarrei Hl. Namen Jesu Landstuhl

Aktualisierung vom 12.07.2021:

Gottesdienste in der Pfarrei Hl. Namen Jesu

In allen unseren Kirchen werden wieder Heilige Messen gefeiert. Gottesdienstbesucher dürfen die Mund-Nase-Bedeckung am Sitzplatz entfernen. Sie muss nur beim Betreten und Verlassen der Kirche, sowie beim Kommuniongang getragen werden. Der Gemeindegesang in der Kirche ist wieder erlaubt. Taufen und Hochzeiten dürfen stattfinden. Allerdings müssen Sie sich, wie bisher, für die Gottesdienste im Pfarrbüro anmelden. Die Listen (ggf. auch E-Mails) werden nach 4 Wochen gelöscht.
Das zentrale Pfarrbüro in Landstuhl (Luitpoldstr. 10) ist für den Publikumsverkehr wieder geöffnet. Besucher*innen müssen jedoch die Hygienestandards einhalten und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Bei Gesprächen ist der Mindestabstand von 1,5m einzuhalten. Die Kontaktdaten der Besucher*innen (Name, Adresse, Tel.-Nr.) müssen notiert und einen Monat aufbewahrt werden. Die Öffnungszeiten des Pfarrbüros sind: Montag-Donnerstag von 09.00-12.00 Uhr und freitags von 14.00-17.00 Uhr.
Sie können das Pfarrbüro auch weiterhin per E-Mail (pfarramt.landstuhl@bistum-speyer.de) oder telefonisch während den Öffnungszeiten (06371-6198950) erreichen.

Für alle Gottesdienste wird um Anmeldung im Pfarrbüro (06371-6198950 oder per E-Mail bis spätestens freitags 16.00 Uhr!) gebeten.




Wallfahrtsfest des Heiligen Josef in Kindsbach

Wallfahrten haben im Bistum Speyer eine lange Tradition. Die Entstehungsgeschichte der über 30 Wallfahrtsorte ist in den meisten Fällen in Dunkel gehüllt oder von Legenden umwoben.

In unserer Gemeinde werden von alters her drei Wallfahrtstage gefeiert.
19. März Fest des Heiligen Josef
  02. Juli Patrozinium,
08. September Mariä Geburt.

Papst Franziskus hat das Jahr 2021 dem Hl. Josef anvertraut. Er tat dies mit dem Apostolischen Schreiben Patris corde zum 150. Jahrestag der Erhebung des heiligen Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche und zwar am 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Ziel dieses Apostolischen Schreibens ist es, die Liebe zu diesem großen Heiligen zu fördern und einen Anstoß zu geben, ihn um seine Fürsprache anzurufen und seine Tugenden und seine Tatkraft nachzuahmen. In seinem Schreiben beschreibt er in 7 Schritten die Tugenden des Hl. Josefs:

1. Geliebter Vater
2. Vater im Erbarmen
3. Vater im Gehorsam
4. Vater im Annehmen
5. Vater mit kreativem Mut
6. Vater und Arbeiter
7. Vater im Schatten

Bei der Vorbereitung eines Flyers zu diesem Festtag des Heiligen Josef am 19. März 2021 tauchte die Frage auf, seit wann gibt es diesen Festtag als Wallfahrtstag.

Wallfahrt am Fest des Heiligen Josef
Auch zu diesem Fest schien es, hatte sich im Laufe der Jahrzehnte eine Wallfahrt entwickelt, bei der nicht nur Gläubige aus Kindsbach, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung den Gottesdienst an diesem Tag in der kleinen Kapelle an der Kaiserstraße besuchten.
Bisher war nur bekannt, dass das Edikt von Papst Pius VII an Erzbischof Josef Ludwig Colma, Erzbischof von Mainz, das Patrozinium als Wallfahrtstag ausgewiesen hat. In einem Beisatz hieß es jedoch, dass auch der Josefstag als Wallfahrtstag begangen werden darf.
Dieser Nachsatz bezeichnet den 19. März, das Fest des Heiligen Josef ausdrücklich als Wallfahrtstag.
Das Edikt stammt von Anfang 1818.
Warum ging die päpstliche Nachricht an Erzbischof Josef Ludwig Colmar, den Bischof von Mainz , nicht an den Bischof von Speyer?
Josef Ludwig Colmar (*22. Juni 1760 in Straßburg † 15. Dezember 1818 in Mainz) war der erste Bischof des im Jahre 1802 säkularisierten Bistums Mainz.
Josef Ludwig Colmar empfing am 20. Dezember 1783 die Priesterweihe und war Lehrer und Seelsorger in Straßburg. Von 1799 - 1802 ist er französischer Domprediger in Straßburg. Auf Vorschlag von Jean Portalis wird er am 1. August 1802 von Napoleon zum Bischof des neu errichteten Bistums Mainz ernannt und am 24. August empfing er in Paris die Weihe als Bischof. Am 3. Oktober nahm er das Bistum in Besitz und erhielt erst am 13. November 1802 die Ausstellung der päpstlichen Bestätigung. Colmar gab dem neu umschriebenen Bistum Ordnung und Strukturen, bewahrte 1803 und 1806 die Dome vom Mainz und Speyer vor dem Abbruch. Er lehnte 1818 die Berufung nach Speyer ab.

Welche Gründe gab es, das Edikt nicht nach Speyer sondern nach Mainz zu senden?
1723 verlegte der Bischof von Speyer als Folge des Erbfolgekrieges seine Residenz nach Bruchsal. Die letzten vier Oberhirten residierten im dortigen Schloss und die Bruchsaler Peterskirche wurde zur Grablege.
Der Friedensvertrag von Campo Formio von 1797 sah die Abtretung der linksrheinischen Gebiete an Frankreich vor. Die Pfalz gehörte nun zum Departement Donnersberg, das von Mainz aus verwaltet wurde. Der letzte Fürstbischof Wilderich von Walderdorf verzichtete 1802 in Gehorsam gegen das mit Frankreich geschlossene Konkordat von 1801 und die Bulle „Qui Christi Domini“, kirchenrechtlich auf das linksrheinische Gebiet. Dessen Orte südlich der Queich wurden nun dem Bistum Straßburg zugeschlagen, das restliche Gebiet dem Bistum Mainz. Zu diesem gehörte auch die Westpfalz mit Zweibrücken und Landstuhl sowie die Nordpfalz bis Lauterecken und Obermoschel; die linksrheinischen Teile des Bistums Worms waren ebenfalls im Großbistum Mainz aufgegangen.
1816/17 löste sich nach dem Sturz Napoleons das künstlich geschaffene Großbistum Mainz auf. In der jetzigen Form wurde das Bistum Speyer 1818 in den Grenzen des seit 1816 zum Königreich Bayern gehörenden Rheinkreises neu errichtet, der zusätzlich zur Pfalz noch den heutigen Saarpfalz-Kreis enthielt.
Das Edikt ging an Bischof Colmar in Mainz, weil erst im Laufe des Jahres 1818 das heutige Bistum Speyer nach der politischen Rückgliederung der linksrheinischen Gebiete an Deutschland, auf der linken Rheinseite völlig neu gegründet wurde, mit Speyer als Bischofsstadt.

Schlussbemerkung:
Vermutlich war eine wallfahrtsähnliche Verehrung des Heiligen Josef bereits viele Jahr vor 1818 zusammen mit der Verehrung des Gnadenbildes der Mutter Gottes von Pötsch in Kindsbach außergewöhnlich groß. Auf Bitten des damaligen Pfarrers von Landstuhl -Kindsbach war bis 15. Juni 1916 Filialgemeinde von Landstuhl-, unterstützt durch den Bischof von Mainz (Josef Ludwig Colmar), wurde ein vollkommender Ablass am Wallfahrtstag am Fest des Heiligen Josef -19. März-, durch Papst Pius VII bewilligt.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Herrn Pfarrer i.R. Dr. Joseph Weitzel, Maria Rosenberg, Waldfischbach-Burgalben. Seine Recherchen wiesen auf das Edikt von Papst Pius VII hin, mit der Verleihung des Wallfahrtstages am 19. März.
Alle übrigen Hinweise konnten dem Internet entnommen werden.

Kindsbach, den 04. März 2021
Lothar Lüer




Hochaltar St. Andreas erstrahlt in neuem Glanz

Rechtzeitig zu Weihnachten konnte die 8 Monate dauernde Restaurierung des
Ziborien-Hochaltares in Landstuhl, St. Andreas abgeschlossen werden.
Außerdem wurde in dieser Zeit auch die Chorschranke und die Empore farblich
erneuert. Auch ein Wasserschaden an der Decke konnte erfolgreich behoben
werden.

Nun erstrahlt der Hochaltar wieder in neuem Glanze, denn eine neue
Altarbeleuchtung setzt ihn nun ins richtige Licht.

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Foto: T. Pletsch

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Foto: T. Pletsch




Jahresrückblick 2020

Im hier verlinkten Dokument finden Sie den Jahresrückblick 2020 im Blick auf die Pfarrei Landstuhl – Heiliger Namen Jesu.

Jahresrückblick 2020.pdf



Seelsorge in der Corona-Krise

Liebe Mitchristen,

das Verbot öffentlicher Gottesdienste trifft uns alle hart, wenngleich es vielleicht einfach unser Bei-trag zur Eindämmung der Pandemie ist. Auch uns, die Mitglieder des Seelsorgeteams schmerzt es, nicht in der gewohnten Weise für die Menschen in unseren Gemeinden da sein zu können. Nun ist es von uns allen gefordert, ein wenig Fantasie walten zu lassen, wie wir das Beste aus der Situation machen können.
An erster Stelle bleibt festzuhalten: Wir Seelsorger sind nach wie vor für Sie da! Wir möchten Sie ausdrücklich ermutigen, uns in Ihren seelsorglichen Anliegen auf den bekannten Telefonnummern zu kontaktieren (s.u.). Im Gespräch können wir dann feststellen, in wieweit ein persönliches Zusammentreffen möglich ist, z.B. zur Krankensalbung. Gerne können Sie uns auch Ihre Gebetsanliegen mitteilen. Benutzen Sie dazu entweder den Briefkasten des Pfarramtes in der Luitpoldstraße 10 in Landstuhl, senden Sie eine E-Mail oder rufen Sie an. Pfarrer König und Pfarrer Stengel zelebrieren täglich die Hl. Messe in Ihren Anliegen und segnen Sie alle. Zur Hl. Wandlung wird jeweils die große Glocke in Hl. Geist und in St. Andreas läuten. An den anderen Kirchen ist das leider nicht möglich, weil wir dort keine Fernsteuerung haben.

Viele Gemeinden haben eilig die Übertragung von Gottesdiensten per Livestream im Internet orga-nisiert. Wir haben uns entschieden, auf ein solches Livestreaming zu verzichten. Es gibt inzwischen mehrmals täglich die Möglichkeit, in christlichen Rundfunk- und Fernsehsendern Hl. Messen live und in guter Übertragungsqualität mitzufeiern. Wir empfehlen, sich mit deren Angebot vertraut zu machen, das auch schon vor der Krise vielen Menschen zur wertvollen geistlichen Unterstützung geworden ist, und Sie auch über die Krise hinaus begleiten kann. Unabhängig davon finden Sie auf der Homepage des Bistums Speyer (www.bistum-speyer.de) eine Auflistung aller Livestreams im Bistum mit entsprechenden Links.
In Kindsbach und Hl. Geist werden die Kirchen tagsüber zum Gebet geöffnet sein. Bitte bleiben Sie aufmerksam für weitere Veröffentlichungen in Presse und Internet, sowie durch Aushang in den Schaukästen und an den Kirchentüren. Gemeinsam werden wir weiter überlegen, was wir in dieser Notlage für Sie tun können.

Gottes Segen und bleiben Sie gesund!

Ihr Pastoralteam: Pfr. König, Pfr. Stengel, Pfr. Sutter, Diakon Heist und Gemeindereferentin Meyer-Kuhn.

Kontakt: Pfr. König – 0176 / 26354720; Pfr. Stengel – 0171 / 4866094;
Pfr. Sutter – 0151 / 14879998
Pfarrbüro Landstuhl: 06371 / 619895-0, Fax: 619895-10;
Mail: pfarramt.landstuhl@bistum-speyer.de

Tägliche Gottesdienste und Gebetszeiten finden Sie u.a. bei Radio Horeb (www.horeb.org), EWTN-TV (www.ewtn.de) oder k-tv (www.k-tv.org). Infos zum Empfang: bei den jeweiligen Sendern oder bei Pfr. Stengel (nach Möglichkeit).

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Hier feiert Pfarrer Jörg Stengel die Hl. Messe, solange öffentliche Gottesdienste nicht möglich sind.
Foto: Pfr. Stengel




Hinweis "Pfarrbriefe"

Ab sofort finden Sie die Gottesdienstordnungen und Auszüge aus dem Pfarrbrief im Menü "Pfarrbrief".

...zum Pfarrbrief...



Facebookauftritt der Pfarrei

Seit 18.08.2018 hat unsere Pfarrei auch eine eigene Facebookseite: "Heiliger Namen Jesu - Deine katholische Pfarrei in Landstuhl, Landstuhl-Atzel, Bruchmühlbach/Vogelbach, Hauptstuhl, Kindsbach und Mittelbrunn".
Wir informieren Euch über unsere Veranstaltungen vor Ort, besondere Gottesdienste und Gottesdienstzeiten und Nachrichten aus den Gemeinden. Wir möchten alle Zielgruppen erreichen und haben über das Jahr für jeden vielfältige Angebote in allen zugehörigen Gemeinden vor Ort. Dazu gibt es gelegentlich auch einen Impuls...

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Krankenbesuche im NARDINIKLINIKUM Landstuhl

Die „Krankenbesuchsdienste“ vieler Pfarreien in der Umgebung haben mit großem Bedauern weitgehend ihren Dienst eingestellt, weil die Klinik aus Datenschutzgründen keine Mitteilungen mehr an die Pfarrämter gibt.

Die Klinikseelsorge bemüht sich, aber auch hier ist aus einer Reihe von Gründen nicht jeder vielleicht erwartete Besuch von Patienten möglich. Deshalb unsere Bitte: Wenn Sie von jemandem wissen, der oder die sich freuen würde, oder wo es Ihnen ein Anliegen ist, dass ein Besuch der Klinikseelsorge stattfindet: melden Sie die Namen und den Wohnort dem Pfarrbüro, von wo der Besuchswunsch zeitnah an die Klinikseelsorge weitergegeben wird.

Klaus Sutter, Pfr.







Informationen aus der "Internet-Redaktion":

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Die Redaktion möchte hiermit alle Gemeindemitglieder ermuntern, aus ihrem Tätigkeitsbereich für die Gemeinde ihre Veranstaltungen zu melden.

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