Aktuelles aus der Pfarrei
Heiliger Namen Jesu

Gottesdienste in der Pfarrei Hl. Namen Jesu

Aktualisierung vom 05.05.2022:

In allen unseren Kirchen werden Heilige Messen gefeiert.

Ab sofort ist für den Besuch der Gottesdienste keine Anmeldung mehr erforderlich.

Zentrales Pfarrbüro in Landstuhl (Luitpoldstr. 10)

Wir sind während der Bürozeiten telefonisch (06371-6198950)
und jederzeit auch per Email (pfarramt.landstuhl@bistum-speyer.de) für Ihre Anliegen zu erreichen.

Besuche im Zentralen Pfarrbüro sind, auch ohne Terminabsprache, wieder möglich.
Bitte halten Sie die Abstandsregeln ein und tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

Bürozeiten Pfarrbüro Landstuhl
Montag-Donnerstag: 09.00 - 12.00 Uhr

freitags: 14.00 - 17-00 Uhr




„Wenn Noten zu Musik werden“ – Ein Benefizkonzert der besonderen Art

Bruchmühlbach. „Wenn Noten zu Musik werden“ – unter diesem Motto begeisterten Christina Mayer und Michael Gras am Sonntag, den 05. Juni 2022 in der katholischen Kirche in Bruchmühlbach 150 beeindruckte Konzertbesucher.
Das Duo präsentierte ein ausgesprochen abwechslungsreiches Programm, unter anderem mit eigenen Kompositionen und Arrangements. Ganz ihrem Motto getreu „Wenn Noten zu Musik werden“ luden Christina Mayer (Klavier, Orgel, Gesang) und Michael Gras (Klarinette, Gesang) die Zuhörer ein, Musik einmal anders zu hören. Es gelang den beiden mehr als nur Töne zu erzeugen, vielmehr spielten sie sich in die Herzen der Zuhörer.
Überraschend für das Publikum kamen auch eigene Arrangements für Klarinette und Gesang zur Aufführung. Hier konnte sich Christina Mayer ganz auf ihre Stimme konzentrieren und den Stücken einen besonderen Charakter verleihen. Mit ihrer ausdrucksstarken und gefühlvollen Stimme konnte sie bei „A Million Dreams“ aus dem Musical „The greatest Showman“ überzeugen – teils von den Tönen der Klarinette getragen, aber auch immer wieder im Dialog, sogar gegensätzlich bis hin zur gemeinsamen Harmonie.
Die beiden Musizierenden interpretierten das „Halleluja“ von Leonard Cohen so ergreifend neu und anschließend bei „Go tell it on the mountain“ so sprühend vor Freude, dass das Publikum zum Mitwippen animiert wurde. Ihren Humor stellten Christina Mayer und Michael Gras bei der Komposition „Immer kleiner“ unter Beweis, indem während des Stücks fortlaufend Teile der Klarinette abgenommen wurden, sodass Michael Gras am Ende nur noch mit seinem Klarinettenmundstück spielen konnte. Dies brachte manchen Zuhörer zum Schmunzeln. Standing Ovations nach dem letzten Stück zeigte die Begeisterung der Zuhörer von diesem einzigartigen Konzerterlebnis, in dem Noten zu Musik wurden.
Ein beachtlicher Erlös des Benefizkonzerts konnte an das Kindergartenbau-Projekt in Awaka/Nigeria gespendet werden.

Zoom (282KB)

Foto: Zur Verfügung gestellt von Ulrike Mayer




Totengedenken im NARDINIKLINIKUM Landstuhl

An jeden zweiten Mittwoch im Monat wird in der St. Johannis Krankenhauskapelle das Totengedenken für die Verstorbenen des Vormonates begangen. Beginn der Heiligen Messe ist 17.15 Uhr!




Krankenbesuche im NARDINIKLINIKUM Landstuhl

Sollte Ihnen als Angehörige der Besuch der Klinikseelsorge für Ihre Lieben ein Anliegen sein oder wissen Sie von jemandem im Freundes- oder Bekanntenkreis, die/der sich über einen Besuch freuen würde, melden sie bitte Namen und Wohnort des/der Patienten unter der Telefon Nr. 06371- 842926 (Anrufbeantworter) im Seelsorgezimmer der Klinik oder im Pfarrbüro Landstuhl 06371-619895-0.
Die Klinikseelsorge wird sich zeitnah ihrem Wunsch annehmen.

Klaus Sutter, Pfr.




Kinderkreuzweg 2022

Zoom (920KB)



Jahresrückblick 2021

Im hier angehängten Dokument finden Sie den Jahresblick 2021.

Jahresrückblick 2021.pdf



Wallfahrtsfest des Heiligen Josef in Kindsbach

Wallfahrten haben im Bistum Speyer eine lange Tradition. Die Entstehungsgeschichte der über 30 Wallfahrtsorte ist in den meisten Fällen in Dunkel gehüllt oder von Legenden umwoben.

In unserer Gemeinde werden von alters her drei Wallfahrtstage gefeiert.
19. März Fest des Heiligen Josef
  02. Juli Patrozinium,
08. September Mariä Geburt.

Papst Franziskus hat das Jahr 2021 dem Hl. Josef anvertraut. Er tat dies mit dem Apostolischen Schreiben Patris corde zum 150. Jahrestag der Erhebung des heiligen Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche und zwar am 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Ziel dieses Apostolischen Schreibens ist es, die Liebe zu diesem großen Heiligen zu fördern und einen Anstoß zu geben, ihn um seine Fürsprache anzurufen und seine Tugenden und seine Tatkraft nachzuahmen. In seinem Schreiben beschreibt er in 7 Schritten die Tugenden des Hl. Josefs:

1. Geliebter Vater
2. Vater im Erbarmen
3. Vater im Gehorsam
4. Vater im Annehmen
5. Vater mit kreativem Mut
6. Vater und Arbeiter
7. Vater im Schatten

Bei der Vorbereitung eines Flyers zu diesem Festtag des Heiligen Josef am 19. März 2021 tauchte die Frage auf, seit wann gibt es diesen Festtag als Wallfahrtstag.

Wallfahrt am Fest des Heiligen Josef
Auch zu diesem Fest schien es, hatte sich im Laufe der Jahrzehnte eine Wallfahrt entwickelt, bei der nicht nur Gläubige aus Kindsbach, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung den Gottesdienst an diesem Tag in der kleinen Kapelle an der Kaiserstraße besuchten.
Bisher war nur bekannt, dass das Edikt von Papst Pius VII an Erzbischof Josef Ludwig Colma, Erzbischof von Mainz, das Patrozinium als Wallfahrtstag ausgewiesen hat. In einem Beisatz hieß es jedoch, dass auch der Josefstag als Wallfahrtstag begangen werden darf.
Dieser Nachsatz bezeichnet den 19. März, das Fest des Heiligen Josef ausdrücklich als Wallfahrtstag.
Das Edikt stammt von Anfang 1818.
Warum ging die päpstliche Nachricht an Erzbischof Josef Ludwig Colmar, den Bischof von Mainz , nicht an den Bischof von Speyer?
Josef Ludwig Colmar (*22. Juni 1760 in Straßburg † 15. Dezember 1818 in Mainz) war der erste Bischof des im Jahre 1802 säkularisierten Bistums Mainz.
Josef Ludwig Colmar empfing am 20. Dezember 1783 die Priesterweihe und war Lehrer und Seelsorger in Straßburg. Von 1799 - 1802 ist er französischer Domprediger in Straßburg. Auf Vorschlag von Jean Portalis wird er am 1. August 1802 von Napoleon zum Bischof des neu errichteten Bistums Mainz ernannt und am 24. August empfing er in Paris die Weihe als Bischof. Am 3. Oktober nahm er das Bistum in Besitz und erhielt erst am 13. November 1802 die Ausstellung der päpstlichen Bestätigung. Colmar gab dem neu umschriebenen Bistum Ordnung und Strukturen, bewahrte 1803 und 1806 die Dome vom Mainz und Speyer vor dem Abbruch. Er lehnte 1818 die Berufung nach Speyer ab.

Welche Gründe gab es, das Edikt nicht nach Speyer sondern nach Mainz zu senden?
1723 verlegte der Bischof von Speyer als Folge des Erbfolgekrieges seine Residenz nach Bruchsal. Die letzten vier Oberhirten residierten im dortigen Schloss und die Bruchsaler Peterskirche wurde zur Grablege.
Der Friedensvertrag von Campo Formio von 1797 sah die Abtretung der linksrheinischen Gebiete an Frankreich vor. Die Pfalz gehörte nun zum Departement Donnersberg, das von Mainz aus verwaltet wurde. Der letzte Fürstbischof Wilderich von Walderdorf verzichtete 1802 in Gehorsam gegen das mit Frankreich geschlossene Konkordat von 1801 und die Bulle „Qui Christi Domini“, kirchenrechtlich auf das linksrheinische Gebiet. Dessen Orte südlich der Queich wurden nun dem Bistum Straßburg zugeschlagen, das restliche Gebiet dem Bistum Mainz. Zu diesem gehörte auch die Westpfalz mit Zweibrücken und Landstuhl sowie die Nordpfalz bis Lauterecken und Obermoschel; die linksrheinischen Teile des Bistums Worms waren ebenfalls im Großbistum Mainz aufgegangen.
1816/17 löste sich nach dem Sturz Napoleons das künstlich geschaffene Großbistum Mainz auf. In der jetzigen Form wurde das Bistum Speyer 1818 in den Grenzen des seit 1816 zum Königreich Bayern gehörenden Rheinkreises neu errichtet, der zusätzlich zur Pfalz noch den heutigen Saarpfalz-Kreis enthielt.
Das Edikt ging an Bischof Colmar in Mainz, weil erst im Laufe des Jahres 1818 das heutige Bistum Speyer nach der politischen Rückgliederung der linksrheinischen Gebiete an Deutschland, auf der linken Rheinseite völlig neu gegründet wurde, mit Speyer als Bischofsstadt.

Schlussbemerkung:
Vermutlich war eine wallfahrtsähnliche Verehrung des Heiligen Josef bereits viele Jahr vor 1818 zusammen mit der Verehrung des Gnadenbildes der Mutter Gottes von Pötsch in Kindsbach außergewöhnlich groß. Auf Bitten des damaligen Pfarrers von Landstuhl -Kindsbach war bis 15. Juni 1916 Filialgemeinde von Landstuhl-, unterstützt durch den Bischof von Mainz (Josef Ludwig Colmar), wurde ein vollkommender Ablass am Wallfahrtstag am Fest des Heiligen Josef -19. März-, durch Papst Pius VII bewilligt.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Herrn Pfarrer i.R. Dr. Joseph Weitzel, Maria Rosenberg, Waldfischbach-Burgalben. Seine Recherchen wiesen auf das Edikt von Papst Pius VII hin, mit der Verleihung des Wallfahrtstages am 19. März.
Alle übrigen Hinweise konnten dem Internet entnommen werden.

Kindsbach, den 04. März 2021
Lothar Lüer




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